Das vorenthaltene Grundrecht

Erbberechtigt mit der Geburt, zivilrechtlich haftend im Alter ab sieben Jahren, mit 14 religions- sowie strafmündig; warum ab 18 erst wahlberechtigt? Da auch Frauen lange nicht für mündig gehalten wurden zu wählen, hat Soroptimist International Club Amberg-Sulzbach eine Veranstaltung zu diesem Thema als Denkanstoß organisiert. 


Am 16. Juli 2014 hat Renate Schmidt im ACC Amberg ihr Buch „Lasst unsere Kinder wählen“ vorgestellt. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema mit folgenden Teilnehmern:

  • Oberbürgermeister Michael Czerny
  • Dr. Harald Schwartz, Mitglied des Landtags
  • Fritz Kammerer, Richter am Landgericht
  • Dr. med. Andreas Fiedler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
  • Milena Täschner, Gymnasiastin

Frauenwahlrecht

Renate Schmidt

Der Zukunft eine Stimme geben: „Laßt unsere Kinder wählen“

In einer Demokratie haben generell diejenigen Macht, die wahlberechtigt sind, und diejenigen, die nicht wählen dürfen, bleiben machtlos. Kinder finden in der Politik oft kein Gehör, weil ihre Interessen kaum organisiert sind. Während sich Millionen von Menschen in Automobilclubs oder Tierschutzverbänden zusammenschließen und eine politische Lobby darstellen, gibt es nur wenige Hunderttausend Mitglieder in Familienorganisationen.

Renate Schmidt

  • Geboren am 12.12.1943 in Hanau/Main
  • Familienstand: verheiratet, drei erwachsene Kinder
  • 1961-1980: Programmiererin, Systemanalytikerin u. Betriebsrätin
  • Von 1980 - 1994 Mitglied des Bundestages
  • 1987 - 1990 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Vorsitzende des Arbeitskreises Gleichstellung von Frau und Mann der SPD-Bundestagsfraktion
  • Dezember 1990 bis Oktober 1994 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
  • Als Spitzenkandidatin der Bayern SPD 1994 Wahl in den Bayerischen Landtag als direkt gewählte Abgeordnete
  • 1994-2000 Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag
  • Von Oktober 2002 bis November 2005 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Okt. 2005 bis Okt. 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages

Zahlreiche Veröffentlichungen: Autorin, Mitautorin und Herausgeberin diverser Bücher, u.a. „Mut zur Menschlichkeit“ (1992), „S.O.S. Familie“ (2002), „Lasst unsere Kinder wählen“ (2014) 

Wahlrecht für Kinder - Eine Streitschrift

Mike Weimann begründet einen konsequenten Vorschlag zur Änderung des Wahlrechts für Menschen unter 18 Jahren. Ein beeindruckendes Plädoyer mit überraschenden Argumenten und renommiertem Unterstützerkreis. Eine Einladung zum Streit für Gerechtigkeit im Zusammenleben mit Kindern und Jugendlichen.

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